Schüler bemalen Wände mit Farbe, die sich nicht entfernen lässt – Jahrgang bittet um Spenden
In Rottenburg am Neckar haben Abiturienten die Wände ihrer Schule mit Farbe angemalt, die sich nicht mehr entfernen lässt. In den
Sommerferien müssen sie ihren Fehler wiedergutmachen. Der Direktor nimmt sie in Schutz.
in schief gelaufener Abistreich in Rottenburg am Neckar (Baden-Württemberg) sorgt für Kritik. Der Abschlussjahrgang des Eugen-BolzGymnasiums hatte die Wände mit angeblich wasserlöslicher Farbe angemalt, die sich jedoch nicht mehr entfernen ließ.
Schulleiter Andreas Geis sagte dem SWR
, er gehe von einem Versehen aus. Die Schülerinnen und Schüler hätten ihm am Morgen noch
versichert, die Farbe zuvor getestet zu haben. „Es würde gar nicht zu diesem Jahrgang passen, das mit Absicht zu machen“, so Geis.
Spendenaktion gestartet
Gemeinsam mit Fachkräften müssen die Abiturienten nun in den Sommerferien die Wände neu streichen. Die Kosten dafür tragen sie selbst.
Im Internet haben die Schüler deshalb eine Spendenaktion gestartet
, mit der sie 9000 Euro sammeln wollen.
Der SWR zitiert Kommentare aus sozialen Netzwerken, in denen die Aktion als „weder cool noch lustig“ bezeichnet wird. Der Schulleiter
nahm seine Abiturienten dagegen in Schutz. Es spreche für die Schülerinnen und Schüler, dass sie Spenden sammeln und ihren Fehler
wiedergutmachen wollen, sagte Greis.